Wir kümmern uns um Sie!

Was ist Erasmus+?

Erasmus+ ist das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union. In Erasmus+ werden die bisherigen EU-Programme für lebenslanges Lernen, Jugend und Sport sowie die europäischen Kooperationsprogramme im Hochschulbereich zusammengefasst. Das Programm soll Kompetenzen und Beschäftigungsfähigkeit verbessern und die Modernisierung der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung und der Kinder- und Jugendhilfe voranbringen. Informationen zum Erasmus+ Programm finden Sie auf der Webseite der Europäischen Kommission.

ECHE / EPS der Leibniz-Fachhochschule

Die Leibniz-FH ist seit 2015 Mitglied im Partnerprogramm. Das bedeutet, dass alle Studierende sowie Mitarbeiter der Hochschule am Erasmus+ teilnehmen können. 

Die ERASMUS Charter für Hochschulbildung (ECHE) bietet den allgemeine Qualitätsrahmen für europäische und internationale Zusammenarbeit, die eine Hochschuleinrichtung im Rahmen des Programms durchführen kann. Die Auszeichnung über eine ERASMUS Charter für höhere Bildung ist Voraussetzung für alle Hochschulen in förderfähigen Ländern, um Mobilität Studierender und Lehrender als Einzelpersonen oder auch als Team an Kooperationen für Innovationsprojekte und berufsorientierte Praktika im Rahmen des Programms zu fördern.

Welche Mobilitätsmaßnahmen werden gefördert?

Unter dem Dach des EU-Bildungsprogramms Erasmus+ werden folgende Mobilitätsmaßnahmen gefördert:

  • Auslandsstudium für Studierende (SMS)
  • Auslandspraktikum für Studierende (SMP)
  • Mobilität von Lehrenden (STA)
  • Mobilität von Personal (STT)

Durch wen erfolgt die Vergabe der Fördermittel?

Die Fördermittel für die meisten Mobilitätsmaßnahmen und die Strategischen Partnerschaften werden in den 33 Programmländern (28 EU-Länder, Island, Liechtenstein, FYR Mazedonien, Norwegen, Türkei) von den Nationalen Agenturen vergeben. In Deutschland nimmt diese Aufgabe der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) wahr.

Wo finden ich weitere Informationen bzw. kann mich beraten lassen?

Ansprechpartner in der Leibniz-Fachhochschule

Anna Kanalieva-Vacheva M.A.
Expo Plaza 11
30539 Hannover
Tel.: +49(0)511 95784-21
Fax.: +49(0)511 95784-13
E-Mail: kanalieva@leibniz-fh.de

Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD)

Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit
Kennedyallee 50
53115 Bonn
Tel.: +49(0)800 2014 020
Fax: +49(0)228/882-555
E-Mail: erasmus@daad.de
Homepage: www.eu.daad.de

Verträge / Versicherungen / Benötigte Unterlagen

Alle notwendigen Informationen sowie Formulare zu Verträgen / Versicherungen und weitere benötigte Unterlagen erhalten Sie bei der zuständigen Ansprechpartnerin der Studienorganisation.

Sprachtests

Die Europäische Kommission hat einen Online-Sprachtest für die großen Sprachen (DE, EN, ES, FR, IT, NL) zur Verfügung gestellt. Dieser ist für alle Studierenden/Graduierten sowohl nach der Auswahl/vor Beginn der Mobilität als auch nach Beendigung des Aufenthalts verpflichtend in der Arbeitssprache zu absolvieren. Er ist jedoch kein Auswahlkriterium für die Förderung im Programm Erasmus+ und gilt nicht für Muttersprachler. Die Durchführung des Sprachtests soll nach Auswahl der in Erasmus+ zu fördernden Teilnehmer als Einstufungstest zur Dokumentation ihres aktuellen Sprachstandes dienen. Er sollte sowohl vor deren Auslandsaufenthalt als auch am Ende des jeweiligen Auslandsaufenthalts stattfinden, um miteinander vergleichbare Ergebnisse zu erhalten und ggf. erzielte Fortschritte der geförderten Teilnehmer beim Spracherwerb erfassen zu können.

Die systematische, europaweit flächendeckende Überprüfung der Entwicklung der individuellen Sprachkompetenz ermöglicht eine Evaluierung der Wirksamkeit von Erasmus+.

Erasmus+ Studentencharta

Die Pflichten und Rechte der Studierenden im Erasmus+ Programm sind in der „Erasmus+ Studentencharta“ geregelt.

Erfahrungsberichte

Alle Geförderte, die an einer Erasmus+ Mobilitätsmaßnahme teilgenommen haben, sind verpflichtet, nach Abschluss der Maßnahme einen Bericht zu erstellen und zusammen mit entsprechenden Nachweisen (z. B. zur Aufenthaltsdauer) einzureichen.

Auf Wunsch werden die Berichte der Studierenden auf der Homepage der Leibniz-Fachhochschule veröffentlicht.

Vollzeit-Studentin A. Epp hat als erste Studentin der Leibniz-FH das Erasmus+-Programm wahrgenommen und war im Frühjahr diesen Jahres für drei Monate auf Fuerteventura beim ROBINSON Club Esquinzo Playa. Welche Erfahrungen konnte Sie mit nach Hause nehmen?

Haftungsklausel

„Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung [Mitteilung] trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.“

Outgoing: Auslandsstudium für Studierende (SMS)

Nach Abschluss des ersten Studienjahres können Studierende der Leibniz-Fachhochschule an einer europäischen Hochschule in einem anderen Teiilnehmerland studieren. Ein Auslandsstudium bietet viele Vorteile. Dazu gehören u.a. die Erweiterung der sozialen und kulturellen Kompetenzen und damit auch die Verbesserung der Berufsaussichten sowie Kennenlernen der des akdemischen Systems woei der Lehr- und Lernmethoden an ausländischen Hochschulen.

Die Aufenthalte werden in allen Programmländern gefördert.

Studienaufenthalte im europäischen Ausland können mehrfach je Studienzyklus (Bachelor, Master) von je 3-12 Monaten Länge gefördert werden.

Studierende, die ihr gesamtes Masterstudium im europäischen Ausland absolvieren wollen, können dies mit einem zinsgünstigen Bankdarlehen tun.

Der gesamte Förderanspruch je Student und Studienzyklus beträgt 12 Monate.

Vorteile eines Erasmus-Studiums im Ausland

  • akademische Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen
  • Befreiung von Studiengebühren an der Gasthochschule
  • Förderung auslandsbedingter Mehrkosten
  • Unterstützung bei der Vorbereitung (kulturell, sprachlich, organisatorisch)
  • Sonderzuschüsse für Studierende mit Kindern
  • Sonderzuschüsse für Studierende mit Behinderung

 

 

Was wird gefördert?

Studienaufenthalte im europäischen Ausland können mehrfach je Studienzyklus (Bachelor, Master) von je 3-12 Monaten Länge gefördert werden.

Praktika im europäischen Ausland können mehrfach je Studienzyklus (Bachelor, Master) von je 2-12 Monaten Länge, tw. auch nach Abschluss des Studiums gefördert werden.

Studierende, die ihr gesamtes Masterstudium im europäischen Ausland absolvieren wollen, können dies mit einem zinsgünstigen Bankdarlehen tun.

Der gesamte Förderanspruch je Student und Studienzyklus beträgt 12 Monate.

Voraussetzungen für ein Erasmus-Auslandsstudium

  • reguläre Immatrikulation an einer deutschen Hochschule
  • Abschluss des ersten Studienjahres
  • Studienaufenthalt an einer Partnerhochschule, mit der die Heimathochschule eine Erasmus-Kooperationsvereinbarung (Inter-Institutional Agreement) abgeschlossen hat
  • Heimat- und Gasthochschule besitzen eine gültige Erasmus Charta für die Hochschulbildung (ECHE)

Outgoing: Auslandspraktikum für Studierende (SMP)

Studierende können mit Erasmus Praktika in Unternehmen oder Organisationen im europäischen Ausland absolvieren. Die Aufenthalte werden in allen Programmländern gefördert.

Praktika im europäischen Ausland können mehrfach je Studienzyklus (Bachelor, Master) von je 2-12 Monaten Länge, tw. auch nach Abschluss des Studiums gefördert werden.

Der gesamte Förderanspruch je Student und Studienzyklus beträgt 12 Monate.

Vorteile eines Erasmus-Praktikums im Ausland

  • EU-Praktikumsvertrag zwischen Hochschule, Unternehmen und Studierendem
  • akademische Anerkennung des Praktikums
  • Begleitung während des Praktikums durch je einen Ansprechpartner an der Heimathochschule und im Unternehmen
  • Förderung auslandsbedingter Mehrkosten
  • Unterstützung bei der Vorbereitung (kulturell, sprachlich, organisatorisch)
  • Sonderzuschüsse für Studierende mit Behinderung

Voraussetzungen für ein Erasmus-Auslandspraktikum

  • reguläre Immatrikulation an einer deutschen Hochschule
  • Heimat- und Gasthochschule besitzen eine gültige Erasmus Charta für die Hochschulbildung (ECHE)
  • nicht förderbar sind Praktika in EU-Institutionen und anderen EU-Einrichtungen einschließlich spezialisierter Agenturen (vollständige Liste unter europa.eu/institutions/index_de.htm) und Einrichtungen, die EU-Programme verwalten

Lehrendenmobilität (STA)

Erasmus+ fördert Gastdozenturen an europäischen Partnerhochschulen, die eine gültige Erasmus Charta für die Hochschulbildung (ECHE) besitzen. Die Gastdozenturen können eine Dauer zwischen zwei Tagen und zwei Monaten (jeweils ohne Reisezeiten) haben und sollten ein Unterrichtspensum von mindestens acht Stunden je Aufenthalt bzw. je angefangene Woche umfassen.

Ziele

  • Stärkung der europäischen Dimension der Gasthochschule stärken
  • Ergänzung des Lehrangebots der Gasthochschule
  • Vermittlung von Fachwissen an Studierende, die nicht im Ausland studieren wollen oder können
  • Entwicklung gemeinsamer Studienprogramme
  • Austausch von Lehrinhalten und -methoden

Voraussetzungen

Personalmobilität muss in einem Programmland stattfinden, welches nicht das Land der entsendenden Hochschule und nicht das Hauptwohnsitzland der betreffenden Person ist.

Zu Lehrzwecken darf Hochschulpersonal einer deutschen Hochschule mit ECHE an eine aufnehmende Hochschule mit ECHE gefördert (Outgoing-Mobilität) werden sowie Personal einer sonstigen in einem anderen Programmland ansässigen Einrichtung, die auf dem Arbeitsmarkt oder in den Bereichen allgemeiner und beruflicher Bildung oder Jugend tätig ist zu Lehrzwecken an eine deutsche Hochschule mit ECHE.

Förderberechtigte

  • Professoren und Dozenten mit vertraglichem Verhältnis zur Hochschule
  • Dozenten ohne Dotierung
  • Lehrbeauftrage mit Werkverträgen
  • Emeritierte Professoren und pensionierte Lehrende
  • Wissenschaftliche Mitarbeiter
  • Unternehmenspersonal

Mobilität zu Fort- und Weiterbildungszwecken (STT)

Erasmus+ ermöglicht Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen von Hochschulpersonal in Programmländern zum Ausbau der Internationalisierung. Die geförderten Maßnahmen können zwischen zwei Tagen und höchstens zwei Monate umfassen.

Förderberechtigt ist das Hochschulpersonal aus allen Bereichen, wie z.B. Allgemeine & technische Verwaltung, Bibliothek, Finanzen, International Office, Öffentlichkeitsarbeit oder Studierendenberatung. Weiterbildungsformate können u.a. Hospitationen, Studienbesuche oder die Teilnahme an Workshops, Seminaren und Sprachkursen sein.

Finanzierung

Die finanzielle Förderung von Erasmus+ Aufenthalten von Studierenden orientiert sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Zielländern („Programmländer“).

Fördersätze Erasmus-Auslandspraktikum (SMP)

Die Fördersätze setzen sich aus einem Mindestsatz und einem Zuschuss der Leibniz-Fachhochschule zusammen. Diese betragen im Einzelnen:

  • Gruppe 1 (monatlich 350+190 Euro): Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Liechtenstein, Norwegen, Österreich, Schweden.
  • Gruppe 2 (monatlich 320+190 Euro): Belgien, Griechenland, Island, Kroatien, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Zypern.
  • Gruppe 3 (monatlich 290+190 Euro): Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Malta, Mazedonien (FYROM), Polen, Rumänien, Slowakei, Ungarn.

 

 

Fördersätze Personalmobilität (ST)

Für Deutschland gelten folgende feste Tagessätze für vier Ländergruppen bis zum 14. Aufenthaltstag, vom 15. bis 60. Aufenthaltstag beträgt die Förderung 70 % der genannten Tagessätze:

  • Gruppe 1: 160 Euro am Tag für Dänemark, Großbritannien, Irland, Niederlande, Schweden
  • Gruppe 2: 140 Euro am Tag für Belgien, Bulgarien, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Österreich, Polen, Rumänien, Tschechien, Türkei, Ungarn, Zypern
  • Gruppe 3: 120 Euro am Tag für Deutschland (Incomer), Litauen, Malta, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Portugal, Slowakei, Spanien
  • Gruppe 4: 100 Euro am Tag für Estland, Kroatien, Lettland, Slowenien


Zu diesen Tagessätzen kommen Fahrtkosten in Abhängigkeit von realen Distanzen zwischen Ausgangs- und Zielort der Mobilität, die europaweit einheitlich mit einem Berechnungsinstrument ermittelt werden.

Erstattet werden, je Aufenthalt und in Abhängigkeit von der Distanz, folgende Beträge:

  • 100 km – 499 km mit 180 Euro
  • 500 km – 1.999 km mit 275 Euro
  • 2.000 km – 2.999 km mit 360 Euro
  • 3.000 km – 3.999 km mit 530 Euro
  • 4.000 km – 7.999 km mit 820 Euro
  • 8.000 km und mehr mit 1.100 Euro

Sonderförderung

Erasmus+ soll die Chancengleichheit und Inklusion fördern, aus diesem Grund wird Lernenden aus benachteiligten Verhältnissen (dies gilt in Deutschland im Programm Erasmus+ für während des Auslandsstudiums im Ausland Alleinerziehende) und mit besonderen Bedürfnissen der Zugang zum Programm erleichtert. Diese gelten für:

  • Teilnehmer mit Behinderung
  • Studierende mit Kind (nur SMS)
Nach oben